6000 Euro für Deutsche Kinderkrebsnachsorge



Der junge Formel-1-Fahrer Pascal Wehrlein besucht die Nachsorgeklinik in Tannheim. Der Rennfahrer ist ein neuer Botschafter der Stiftung. Offenbar eine gute Wahl: Bei der Autogramm Stunde gehen sogar die Karten aus. Rolf Maier, Geschäftsführer der Dieter Maier Versicherungsmakler GmbH ersteigerte den Rennanzug von Pascal Wehrlein für einen guten Zweck und war ebenfalls bei der Scheckübergabe an die Deutsche Kinderkregsnachsorgeklinik in Tannheim dabei.

Nach dem Eintrag ins Gästebuch der Nachsorgeklinik gibt Rennfahrer Pascal Wehrlein noch Autogramme für die kleinen Patienten.
Viele strahlende Gesichter und ein junges Sportidol - das ist die perfekte Kombination für die Tannheimer Nachsorgeklinik, die gestern Besuch des Rennsportlers Pascal Wehrlein erhalten hat. Und noch bevor die aufgeregten Kinder und Eltern den Formel-1-Rennfahrer zu Gesicht bekommen haben, besiegelte dieser mit Klinik-Geschäftsführer, Roland Wehrle, die Botschafter-Funktion für die deutsche Kinderkrebsnachsorge mit einem festen Handschlag. Im Gepäck dabei noch einen schönen Scheck über 6 000 Euro vom Verkauf seines Rennanzugs.
Das Leben von Pascal Wehrlein befindet sich derzeit eindeutig auf der Überholspur. Als jüngster DTM-Champion aller Zeiten fährt er diese Saison erstmals in der Königsklasse des Rennsports, der Formel 1 mit. Auf den normalen Straßen aber hat auch ein Pascal Wehrlein die Überholspur nicht gemietet und so mussten sich die Kinder, die in diesen Tagen ihren Reha-Aufenthalt in Tannheim zu Ende bringen, doch etwas gedulden bis der Profi-Sportler dann endlich um die Ecke bog. Anfangs noch etwas schüchtern, ermutigte Wehrle seine Patienten fleißig Fragen zu stellen: "Glauben sie mir, so eine Chance erhalten sie so schnell nicht wieder", ermunterte er die Kinder und Eltern. Ein paar Väter wollten es dann doch genauer wissen und trauten sich.

Nachdem der Eintrag in das Gästebuch erledigt war, hatte Wehrle selbst aber auch noch ein kleines Anliegen auf dem Herzen. Die Flasche Zwetschgenschnaps, die Wehrlein bei seinem letzten Besuch als Geschenk übergeben hatte, wollte der Klinik-Geschäftsführer nun doch gerne signiert haben. Ein Wunsch, den Wehrlein aber gerne erfüllte, bevor er sich an das Autogramme schreiben gemacht hatte.
Bei der Autogrammstunde hatten vor allem jene Glück, die sich gleich an den Tisch gedrängelt hatten, denn viele Karten hatte der junge Fahrer nicht im Gepäck. Eine kleine Panne, für die wohl der Rennstall in England verantwortlich ist, der mit dem Autogramme drucken für den Jung-Star offenbar nicht schnell genug hinterher kommt. Doch dafür stand der schmächtige Sportler aber für ein Bild mit den Patienten parat und hinterließ damit jedem sein ganz persönliches Andenken an das Treffen mit ihm.
"Die restlichen Autogrammkarten kommen aber auf alle Fälle noch per Post in die Klinik", verspricht, der in Worndorf - eine 650-Seelen-Gemeinde bei Neuhausen ob Eck - wohnhafte junge Mann, der nun aber nur noch aus dem Koffer lebt und von Rennen zu Rennen fliegt.
"Es ist für uns außerordentlich wichtig, dass wir Pascal Wehrlein als Botschafter für die Stiftung der Deutschen Kinderkrebsnachsorge gewinnen konnten. Die Begegnung in unserer Klinik mit so einem Ausnahmetalent, ist ein Elixier für unsere Patienten. Sie nehmen sich solche jungen Stars als Vorbild, denn sie wollen auch so hart dafür trainieren, wieder gesund zu werden", nimmt Roland Wehrle Stellung. Der immer größer werdende Name, den Wehrlein sich Rennen für Rennen erarbeitet, strahle nun auch auf Tannheim zurück und werde der Nachsorgeklinik wieder mehr Aufmerksamkeit zuteil werden lassen, ist Wehrle überzeugt.

Infos zur Person
Als jüngster Fahrer aller Zeiten gewinnt der damals 20-jährige Pascal Wehrlein 2015 mit seinem Mercedes den DTM-Titel. 2016 wechselt der gebürtige Sigmaringer in die Formel 1 und erhält ein Stammcockpit bei Manor Racing. Als Formel-1-Neuling ist er drei Grand Prix Rennen gefahren. Bei seinem Debüt in Australien wurde er 16. Nach dem dritten Rennen belegte er den 20. Gesamtrang. Seit 2016 ist Wehrlein Botschafter für die Deutsche Kinderkrebsnachsorge.

Quelle: Südkurier

ZURÜCK ZUR ÜBERSICHT
Mit Ihrem Besuch akzeptieren Sie den Einsatz von Cookies durch Dritte. Diese Cookies dienen dazu, Ihnen passende Inhalte und Anzeigen anzubieten, unseren Traffic auszuwerten und Daten über die Nutzung unserer Webseite mit unseren Partnern zu teilen. Mehr über die Verwendung von Cookies erfahren Sie in unserer DATENSCHUTZERKLÄRUNG
SCHLIESSEN